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Die Insel Ingøy

Das Fischerdorf Inga auf der Insel Ingøy kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und war im 16. Jh. ein großer Ort.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Anfänge gehen bis ins 14. Jh. zurück und vielleicht sogar noch länger. Um das Jahr 1520 wohnten etwa 300 festansässige Einwohner in Inga. Das Dorf war Heimat für Eigentümer von Handelsschiffen, Schiffsführern, Steuermännern und erzbischöflichen Entsandten, welche in den Finnmarksdörfern Handel für den Erzbischof betrieben. I

nga war der Knotenpunkt für die Umgebung und der meiste Handelsverkehr hatte den Ort als Ziel. Im 16. Jh. hatten Markt und Handelspreise die größte Bedeutung.

Wegen zurückgehendem Handel und schlechter Fischjahre wurde um 1600 die Selbstversorgung mit Viehwirtschaft und Fischen für den Heimgebrauch wichtiger.

Gegen 1690 war Ingøy komplett entvölkert. Im 18. Jh. wohnten zwischen 5 und 12 Familien in Inga. Die vorhandene Kirche wurde 1747 nach Måsøy verlegt und bis 1866 war Ingøy ohne Kirche.

Im 19. Jh. erlebte Ingøy, wie so viele andere Fischerdörfer in der Finnmark einen neuen Aufschwung und viele Menschen siedelten sich hier wieder an. Die neu erbaute Kirche wurde in den 1880er Jahren von einem Orkan zerstört. Sie wurde wieder aufgebaut und war bis Ende des Zweiten Weltkriegs in Gebrauch, wo sie von den deutschen Truppen niedergebrannt wurde. 1957 wurde die jetzige Kirche eingeweiht.