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Slipanlage in der Storbukt

Br. Isaksens Patentslipanlage ist eine gut erhaltene und authentische Industrieanlage aus der Zeit des Wiederaufbaus der Finnmark nach dem 2. Weltkrieg. Die Anlage steht unter Denkmalschutz. Es wurde geplant, diese alte Slipanlage in ihrem ursprünglichen Zustand zu zeigen. Das Projekt wurde vom staatlichen Denkmalamt (Riksantikvaren) vorangetrieben. Die Restaurierung im Innenbereich begann im Oktober 2008. Die Anlage ist vorläufig nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Anlage besteht aus dem Slip selbst mit einem Gleis, Gleisfahrzeugen und einem Bootsanleger, einem Bootshaus von ca. 45 m2 und einem Werkstattgebäude aus Holz von ca. 212 m2. Das Werkstattgebäude ist noch eine Baracke aus der ersten Wiederaufbauphase nach dem 2. Weltkrieg
Dieses wurde zuerst als Wohnbaracke genutzt. Später wurde die Baracke versetzt und in eine Werkstatt umgewandelt. Man behielt zwischenzeitlich einen Teil der Baracke als Wohnung bei. So ist eine authentische Wohnbaracke aus den ersten Jahren nach dem Kriege erhalten geblieben. Diese wird nun restauriert und soll nach und nach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Das Meiste der Produktionsausstattung ist in der Werkstatt erhalten geblieben. Die Slipanlage konnte Boote bis zu 70 Fuß aufnehmen.
Seit 1915 war die Slipanlage im Besitz der Familie Isaksen. Die Brüder Mauritz und Küre die die Anlage seit 1953 besaßen und betrieben, waren in dritter Generation Bootsbauer.
Als die Restaurierungsarbeiten 2004 begannen, wies das Gebäude sowohl an der Außenfassade als auch an der Konstruktion Fäulnisschäden auf. Über viele Jahre hatte das Meer die Grundmauern angegriffen, die aus gemauerten Feldsteinen bestehen. Aber mit Hilfe der Maschinen der Gemeinde und anderen starken Hilfsmitteln wurde auch diese wieder in Stand gesetzt.
Heute sind alle verfaulten Teile ausgetauscht und durch neues Holz ersetzt worden. Ebenso wurden alle Fenster nach den Vorgaben des Denkmalschutzes restauriert. Faktisch bedeutet das, dass die fäulnisgeschädigten Teile ausgewechselt wurden.
Im Herbst 2007 bekam das Dach eine neue Pappe und andere Teile, die fäulnisgeschädigt waren, wurden erneuert. Auch der Schornstein wurde restauriert.
Im Herbst 2008 wurden die Innenwände und der Fußboden im Wohnungsteil fertig restauriert und fertiggemacht, um zu malen und zu tapezieren.
Es ist geplant, den Wohnteil bis 2012 fertig zu stellen. Ein Anstrich der Slipanlage innen wie außen ist für 2011/2012 geplant.